Ein Lied

«A Christmas Carol» heisst ja eigentlich «ein Weihnachtslied» und soll etwas Freude verbreiten und die Menschen einstimmen auf das Fest der Liebe.

Jaja, zu Zeiten von Charles Dickens mag das ja noch gegolten haben, heute aber ist der Weihnachtsrummel zu einem einzigen, grossen Konsumfest geworden, und vom Fest der Liebe brauchen wir schon gar nicht anzufangen, bei all den Streitereien, die ausgerechnet an Weihnachten in den besten Familien ausbrechen.

Allerdings sind diese Einwände nicht neu, und Dickens hat sie sehr wohl gekannt.

«Weihnachten? Humbug!»
lässt er Ebenezer Scrooge ausrufen.

Dass Weihnachten eben doch ein guter Zeitpunkt ist, sich für einmal nicht an Konsum und Kommerz zu orientieren, sondern an seinen Mitmenschen, und sie für einmal nicht als Ärgernis wahrzunehmen, sondern zu begreifen, dass sie etwas Liebe ebenso nötig haben wie wir, das ist die eine Aussage von Dickens Geschichte. Die andere ist die, dass es wirklich möglich ist, aber nur, wenn wir es tun.

Wir haben uns das gemerkt und wollen es tun.

Zunächst einmal jedes Jahr.

Und wenn wir mehr Übung haben, Tag für Tag.

Helfen Sie mit!